Wie stellt man Seife her?

Grundsätzlich werden die Öle und Fette, die man verwenden will, auf 60° C erwärmt. Das Natrongranulat wird in die Flüssigkeit eingerührt, wobei man auf gute Belüftung achten soll, und dass man keine Dämpfe einatmet. Diese Flüssigkeit erhitzt sich sehr schnell (fast auf 100° C), sodass es einige Zeit dauert, bis sie abkühlt und ebenfalls 60° C erreicht hat. Dann kann man beide Zutaten vorsichtig zusammenrühren.

Nun wird es interessant: Die Natronlauge und die Öle fangen an, zu verseifen! Dazu muss man nun regelmäßig umrühren, damit sich die Flüssigkeiten gut verbinden. Nach einiger Zeit entstehen dann kleine Klümpchen, die immer mehr werden, die Flüssigkeit wird eher breiartig.

Jetzt kann man die anderen Zutaten wie Farbzusätze, ätherische Öle, Kräuter oder Gewürze unterrühren.

Danach kann die Seife eingeformt werden. Als Formen kann man Joghurtbecher, Topfenbecher Plastikdosen, Pet-Flaschen oder andere abwaschbare Gefäße verwenden. Vorsichtig bitte bei Metallen. Kupfer und Aluminium dürfen nicht mit "roher, unausgereifter" Seife oder Lauge in Berührung kommen da diese Metalle dann oxidieren.

Möchten Sie das selbst ausprobieren? Dann klicken Sie einfach auf weiter für eine genaue Anleitung mit Rezept.

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